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Elementanalytik

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Abb. 1: Boxenadaptierte Thermo Element XR Sektorfeld ICP-MS
Boxenadaptierte Thermo Element XR Sektorfeld ICP-MS
Abb. 2: Boxenadaptierte Thermo Element XR Sektorfeld ICP-MS

Im INE steht eine umfangreiche Methodik zur chemischen und radiochemischen Analytik zur Verfügung. Die Aufgabenbereiche der INE-Analytik finden Sie unter Radioanalytik.

Neue Möglichkeiten der Element-, Isotopen- und Speziationsanalytik mittels boxenadaptierter hochauflösender Sektorfeld-Massenspektrometrie

Die Element- und Isotopenanalytik wurde durch die doppelfokussierende hochauflösende Sektorfeld-Massenspektrometrie (SF-ICP-MS) der neuesten Generation (Element XR) erweitert. Durch deutlich verbesserte Nachweisgrenzen (bis in den sub-ppq Bereich) und die Möglichkeit zur hohen Massenauflösung ist es nun möglich, sehr genaue Daten über das Verhalten von Aktiniden und langlebigen Spaltprodukten bei sehr niedrigen Konzentrationen zu gewinnen. Dabei steht neben der Analytik natürlicher Probensysteme (z.B. Grund- und Oberflächenwässer) auch die Untersuchung experimenteller Chargen im Fokus. Durch die Einführung von gekoppelten Methoden entstehen mehrdimensionale Trennsysteme. Die Kopplung mit der Laserablation (LA-SF-ICP-MS) liefert Informationen über die räumliche Verteilung von Aktiniden und Spaltprodukten in Festkörpern (z.B. Wechselwirkung von Aktiniden mit Mineralphasen, die als natürliche oder geotechnische Barrieren dienen). Durch die Kopplung von Trennmethoden mit der Massenspektroskopie werden sehr anspruchsvolle Speziationsuntersuchungen möglich. Mit Hilfe der Kapillarelektrophorese gekoppelt an das Sektorfeld-Massenspektrometer (CE-SF-ICP-MS) kann die Speziation von Aktiniden in sehr niedrigen Konzentrationsbereichen (10-11 bis 10-12 Mol/l) untersucht werden.

Elementanalytische Methoden:

-     ICP-MS Quadrupol (inaktiv und an Handschuhbox adaptiert)

-     ICP-MS Sektorfeld (an Handschuhbox adaptiert)                                           

-     ICP-OES (inaktiv und an Handschuhbox adaptiert)                                        

-     Flammen-AES/AAS (nur inaktiv)                                               

-     WDRFA (für schwach aktive Proben)               

Zur Analyse von radioaktiven Proben stehen auch die Radioanalytik und sonstige Methoden zur Verfügung.

 

 

Ansprechpartner:  Markus Plaschke

 

Beteiligte Mitarbeiter

 

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