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MASK: Magnet-Separation von Korngemischen zur Minimierung von Sekundärabfällen beim Rückbau kerntechnischer Anlagen

MASK: Magnet-Separation von Korngemischen zur Minimierung von Sekundärabfällen beim Rückbau kerntechnischer Anlagen
Ansprechpartner:

Horst Geckeis

Förderung:

BMBF

Partner:

Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Technologie und Management im Baubetrieb, Rückbau konventioneller und kerntechnischer Bauwerke, KIT-TMB

Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Nukleare Entsorgung, KIT-INE

Starttermin:

2015

Endtermin:

2018

Im Rahmen des Rückbaus kerntechnischer Anlagen stellt die Zerlegung des Reaktordruckbehälters (RDB) und zugehöriger RDB-Einbauten eine der größten Herausforderungen dar. Hierfür wird eine spezielle Zerlegetechnik, das sogenannte Wasser-Abrasiv-Suspensions-Schneidverfahren (WASS), verwendet, bei dem ein Hochdruckwasserstrahl und ein scharfkantiges Abrasivmittel als Schneidewerkzeug dienen. Der Vorteil dieses Verfahrens gegenüber konventionellen Zerlegetechniken sind die kompakte Bauweise der Anlage, die komfortable Bedienung mittels Fernhantierung (auch bei schwierigen Positionen) und der „kalte“ Betrieb der Anlage unter Wasser, das als Abschirmung fungiert. Bei dieser Technik entsteht jedoch eine große Menge an radioaktivem Sekundärabfall bestehend aus der Wasser-Abrasiv Suspension und kleinkörnigen radioaktiven Metallspänen, dessen Entsorgung sehr teuer ist.

Das MASK-Projekt wurde initiiert um die  Radioaktivität  des Sekundärabfalls durch eine magnetische Abtrennung der radioaktiven Metallspäne deutlich zu reduzieren.