Home | english  | Impressum | KIT

Profil des INE

INE-Gesamt

Die Versachlichung der Diskussion um die Kernenergie setzt unter anderem den wissenschaftlich fundierten Nachweis der sicheren Entsorgung/Endlagerung radioaktiver Abfälle voraus. Ein solcher Nachweis muss allerdings in jedem Fall erbracht werden, unabhängig von der Entscheidung in Deutschland für oder gegen eine verantwortungsvolle längerfristige Nutzung dieser Energiequelle.

 

Forschung

Im INE werden im Rahmen gesellschaftlicher Vorsorgeforschung grundlegende und anwendungsorientierte FuE-Arbeiten zur sicheren Entsorgung radioaktiver Abfälle durchgeführt.

KIT-INE ist mit rund 100 Mitarbeiter/innen das größte Institut mit dem Forschungsgebiet Sicherheit der Nuklearen Entsorgung innerhalb der Helmholtzgemeinschaft. Es verfügt über:

  • einen radioaktiven Kontrollbereich mit entsprechenden Laboratorien sowie Heiße Zellen, alpha-dichte Handschuhboxen, Isotopenabzügen,
  • modernste Einrichtungen und Geräte zur Analytik radioaktiver Stoffe,
  • state-of-the-art Laserspektroskopie zur Speziation von Radionukliden,
  • die INE-Actiniden Beamline an der Synchrotronstrahlenquelle ANKA des KIT

Die FuE-Arbeiten des INE sind eingebunden in nationale und internationale Programme und werden regelmäßig durch internationale Experten evaluiert.

 

Lehre

Neben den wissenschaftlichen Arbeiten stellt sich das INE der Herausforderung, Know-how und Kompetenzen im Bereich Radio-/Actinidenchemie zu erhalten und weiter zu entwickeln. Dies geschieht durch Vorlesungen und Übungen im Fach Radiochemie am KIT Campus Süd und der Ruprecht-Karls Universität, Heidelberg, sowie durch gemeinsame radiochemische Praktika für Studenten aus Karlsruhe und Heidelberg am KIT-Campus Nord (FTU und INE). Darüber hinaus sind INE-Mitarbeiter in die Lehre an den Universitäten Berlin, Jena, Mainz und Strasbourg eingebunden.