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Strahlenschutzforschung

Strahlenschutzforschung

 

Heutige Verfahren und Methoden zur Quantifizierung der realen Strahlenexposition beziehen sich auf einen - statistisch betrachtet - „mittleren Menschen“ als „Standardmenschen“ und seine „mittleren“ anatomischen und physiologischen Daten. Die Folge ist ein Schätzwert der tatsächlichen Exposition des betroffenen Individuums. Die wissenschaftlichen Arbeiten der Abteilung Strahlenschutzforschung betrachten das exponierte Individuum mit seinen individuellen anatomischen und physiologischen Besonderheiten. Dabei werden unter anderem Alter und Geschlecht sowie die Umwelt in den Mittelpunkt einer personenbezogenen Quantifizierung der (externen und internen) Strahlenexposition gestellt um mittelbare und unmittelbare Strahlenschutzempfehlungen und -maßnahmen darauf zu basieren. Numerische Verfahren zur Beschreibung komplexer Wechselwirkungsprozesse in inhomogenen, zeitvarianten gemischten Strahlenfeldern eröffnen die Möglichkeit, in Verbindung mit geeigneten, an die individuellen anatomischen und physiologischen Besonderheiten angepassten Modellen des menschlichen Körpers, neue Wege zur Quantifizierung der Strahlenexposition in einzelnen Organen und Geweben zu gehen.

 

Der wissenschaftliche Fokus der Abteilung Strahlenschutzforschung liegt in folgenden Arbeitsgebieten:

 

  • Modellierung: virtuelle Strahlenschutzszenarien mit Körper(voxel)modellen

 

In unseren Forschungsprojekten arbeiten wir eng mit den, in die praktischen Strahlenschutzaufgaben des KIT eingebundenen, Strahlenschutzlaboren des KIT Sicherheitsmanagements KSM zusammen. Die Mitarbeiter der ASF sind aktiv in nationale und internationale Kollaborationen und Gremien eingebunden und beteiligen sich mit Kursangeboten an der universitären und außeruniversitären Aus- und Weiterbildung im Strahlenschutz.