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Sicherheitsforschung zur Endlagerung

EL-Forsch2

 

Geochemisch fundierter Langzeitsicherheitsnachweis

 

Im Unterschied zu anderen mit der Endlagersicherheit befassten Institutionen in Deutschland beschäftigt sich das INE vorwiegend mit dem Beitrag der Geochemie zu einem Langzeitsicherheitsnachweis, der auf der aquatischen Chemie der Radionuklide im geochemischen Milieu eines Endlagers basiert. Die Arbeiten konzentrieren sich auf die Endlagerung Wärme produzierender hochradioaktiver Abfälle aus der Kernenergienutzung (abgebrannte Kernbrennstoffe und verglaste Abfälle aus der Wiederaufarbeitung) sowohl in Salz- wie auch in Ton- und Hartgesteinsformationen. Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen die Actiniden und langlebigen Spaltprodukte, die über lange Zeiträume die Radiotoxizität hochradioaktiver Abfälle dominieren.

Die FuE-Arbeiten unterteilen sich in:

 

  • Grundlegende Untersuchungen

       Prozessverständnis auf molekularem Niveau

 

  • Anwendungsorientierte Untersuchungen

       Radionuklid Rückhaltung im Multibarrierensystem

 

  • Entwicklung und Anpassung von Speziationsmethoden

       Strukturinformation im Spurenbereich