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Glaschemie / Glasentwicklung

Glasstruktur
Abb. 1: Glasstruktur

Die Verglasung hochradioaktiver Abfälle erfordert für jeden Abfalltyp entsprechend seiner Zusammensetzung eine maßgeschneiderte Rezeptur für das Glasprodukt, um den Anforderungen an die glaschemischen Prozessbedingungen und die Langzeitsicherheit im Endlager zu genügen. Aus ökonomischer Sicht wird eine möglichst hohe Beladung des Glases mit Abfallbestandteilen angestrebt. Hierbei kann es jedoch zu einer Begrenzung der Aufnahme durch einige Problemelemente wie z.B. Schwefel und Molybdän kommen, deren Löslichkeit in diesen Gläsern erfahrungsgemäß eingeschränkt ist. Eine Überschreitung dieser von der chemischen Glaszusammensetzung abhängigen Grenzkonzentrationen führt zu makroskopischen Phasenseparationen, die mit den Qualitätsanforderungen an das Glasprodukt unvereinbar sind. Im Hinblick auf eine Maximierung der die Abfallbeladung begrenzenden Aufnahme solcher löslichkeitslimitierter Elemente in Borosilikatglasschmelzen führt das INE Glasentwicklungen und Untersuchungen an Gläsern zur Aufklärung struktureller Eigenschaften mittels moderner Messmethoden durch.

 

 

Ansprechpartner: Günther Roth, Wolfgang Grünewald

 

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