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GRaZ : Geochemische Radionuklidrückhaltung und Zementalterationsphasen

GRaZ : Geochemische Radionuklidrückhaltung und Zementalterationsphasen
Ansprechpartner:

Christian Marquardt

Förderung:

BMWi

Partner:

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, Institut für Ressourcenökologie

Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Nukleare Entsorgung (KIT-INE)

Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Kernchemie

Universität des Saarlandes, Institut für Anorganische und Analytische Chemie und Radiochemie

Technische Universität München, Theoretische Chemie

Universität Potsdam, Institut für Chemie, Physikalische Chemie.

Starttermin:

2015

Endtermin:

2018

Im Rahmen des Projekts GRaZ wird die Migration von Radionukliden im Nahfeld eines Endlagers für radioaktive Abfälle in Tongesteinsformationen mit Fokus auf dem hochalkalischen Wasser-Zement-System untersucht. Das KIT-INE beschäftigt sich mit der Rückhaltung von Actiniden und Lanthaniden durch Tonminerale in Gegenwart von Carbonaten und Silikaten sowie Zementphasen und Zementalterationsphasen. Darüber hinaus wird der Einfluss von Zementadditiven (z.B. Verflüssiger und Fließmittel) auf die Sorption von Actiniden bei hohen pH-Werten untersucht. Die thermodynamische Modellierung von experimentell ermittelten Löslichkeits-, Komplexierungs- und Sorptionsdaten ist eine weitere wichtige Fragestellung innerhalb des Projekts. GRaZ liefert damit wichtige Grundlagen und thermodynamische Daten, die für Sicherheitsanalysen von verschiedenen Endlagerkonzepten von großer Bedeutung sind.